Kugelkäfer

Der Kugelkäfer wird bis zu 3 mm lang und hat eine glänzende, rotbraune Farbe. Das Weibchen legt ein Mal pro Jahr 20 bis 30 Eier, in geheizten Räumen kann es jedoch auch zwei Generationen pro Jahr geben. Die Käfer sind sehr lichtscheu und kommen nur bei Dunkelheit heraus. Tagsüber verstecken sie sich in Boden- und Deckenhohlräumen. Weil sie Feuchtigkeit lieben, sind sie besonders oft in alten Gebäuden zu finden. Während bei anderen Käferarten besonders die Larven viel Schaden anrichten, ist es bei dieser Art der ausgewachsene Käfer, der am schädlichsten ist. Sowohl Lebensmittel als auch Kunstfasern, Wolle oder Seide werden angefressen und zerstört. Die Kugelkäfer sind außerdem vermehrt in der Nähe von organischen Abfällen zu finden. Da die die Fehlbodenfüllung in vielen alten Häusern aus organischem Material besteht, kann es hier zu einem Massenauftreten kommen. Bei der Bekämpfung der Käfer ist es deshalb besonders wichtig, die Ursache und den Entwicklungsort ausfindig zu machen und zu beseitigen. Dabei müssen alle Hohlräume im Haus behandelt werden. Das macht die Bekämpfung sehr aufwendig, sodass sie von professionellen Fachleuten durchgeführt werden sollte.

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