Mehlkäfer

Der Mehlkäfer wird bis zu 18 mm lang und verändert die Farbe während seiner Entwicklung von braun zu schwarz. Auf den Flügeldecken befinden sich Punktstreifen. Das Weibchen legt ihre Eier überwiegend zwischen der Nahrung ab, bevor die Larven, die auch als Mehlwürmer bekannt sind, schlüpfen. Durch die Larven und Käfer werden vor allem Mehlprodukte, aber auch Getreideabfälle und Backwaren angefressen und verschmutzt. Zudem können die Larven auch Löcher in Bretter oder Balken bohren und verschiedene parasitäre Würmer übertragen. Bei der Bekämpfung ist es wichtig, die Befallursache herauszufinden. Diese könnte zum Beispiel auch in Vogelnestern, besonders in Taubennestern liegen. In diesem Fall sollten nicht nur die Nester entfernt, sondern auch die Tauben bekämpft werden. Insbesondere auf Bauernhöfen gibt es jedoch noch mehr Ursachen für einen Befall. Aus angrenzenden Getreidelagerungen können Mehlkäfer in die Wohnräume gelangen. Eine Bekämpfung sollte in diesem Fall von Fachleuten durchgeführt werden.

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